Tierarzt mit Hund

Mit Decke zum Tierarzt – damit alles leichter klappt

Es gibt viele Möglichkeiten, deinem Hund beim Tierarztbesuch mehr Sicherheit zu geben. Eine ganz einfache Sache möchte ich euch heute ans Herz legen: Eine Flauschematte oder eine Decke!

 

Wofür ist so eine Decke gut?

Gerade für unsichere Hunde kann ein vertrauter Platz ein Segen sein, wenn alles um sie herum stressig ist.

Übungen zuhause

Zuhause kann die Decke in alle Übungen rund um den Tierarzt einbezogen werden: Auf dem Tisch sitzen, Ohren gucken lassen, Pfoten geben, auf die Seite legen… der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alle eher unüblichen Situationen könnt ihr zuhause schonmal üben – dann sind sie weniger “komisch”, was beim Tierarzt schon gut helfen kann.

Während der Übungen sollte der Hund immer entspannt bzw. in einem guten Arbeitsmodus sein, sodass er die Decke als einen guten Platz wahrnimmt. So nimmt die Decke vertraute Gerüche an und wird mit etwas Schönem in Verbindung gebracht: Training, Leckerlis, Aufmerksamkeit.

In der Praxis

In der Tierarztpraxis kann mit der Decke schon im Wartezimmer ein Platz für den Hund geschaffen werden, der somit klar begrenzt ist und außerdem vertraut ist. Hier fällt vielen Hunden das Warten etwas leichter.

Wichtig ist, dass der Hund auf seinem Platz von anderen Hunden und Menschen in Ruhe gelassen wird. Das gilt natürlich auch für Hunde, die ohne Decke im Wartezimmer warten 😉

Im Behandlungsraum kann die Decke am Untersuchungsort ausgebreitet werden – auf dem Tisch oder auf dem Boden (je nach Größe des Hundes). Hier zahlt es sich aus, eine Anti-Rutschmatte gewählt zu haben (wie z.B. von Vetbed, so eine haben wir), weil diese bei hektischen Bewegungen nicht gleich verrutscht. Das wird auch die Bereitschaft des Tierarztes erhöhen, die Decke auf seinem Tisch zuzulassen – sorgt sie für eine große Rutschpartie, wird er weniger begeistert sein 😉

Welche Decken sind geeignet?

Grundsätzlich sind dabei alle Decken geeignet, die dir und deinem Hund zusagen.

Im Optimalfall sollten folgende Eigenschaften erfüllt sein:

  1. Sie ist waschbar
    Denn nach dem Besuch beim Tierarzt sollte die Decke unbedingt in die Maschine und möglichst heiss gewaschen werden – sicher ist sicher.
  2. Sie ist rutschfest
    Beim Tierarzt ist eben trotz jeder Übung alles etwas aufregender als zuhause. Eine rutschige Decke kann da schon unangenehm werden und eher zu Verunsicherung als zu Sicherheit beitragen.
  3. Sie ist groß genug für euren Hund
    Eigentlich klar: Eine Briefmarken-große Decke für die Dogge ist wenig hilfreich 😉
    Allerdings: Eine 2×2 Meter große Decke für den Pinscher könnte ebenfalls eher unpraktisch sein…
  4. Sie lässt sich gut transportieren
    Wenn die Decke mit zum Tierarzt soll, sollte sie nicht allzu viel Raum einnehmen beim Transport – sonst lässt man sie im Zweifel ja doch zuhause. Also vielleicht nicht die super-dicke Kuschelflauschdecke nutzen….

Fazit

Für viele Hunde ist das Training auf einer flauschigen Matte eine absolute Erleichterung, wenn es dann ernst wird und der Tierarztbesuch ansteht. Sowohl im Wartezimmer als auch auf dem Behandlungstisch können durch die Decke vertraute Verhaltensmuster oft leichter abgerufen werden und positive Gefühle geweckt werden, die mit der Decke verbunden sind.

Es ist natürlich kein Wundermittel, kann aber sehr gut unterstützend wirken.

 


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2 Gedanken zu „Mit Decke zum Tierarzt – damit alles leichter klappt

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