Tierarzt mit Hund

Mit Decke zum Tierarzt – damit alles leichter klappt

Es gibt viele Möglichkeiten, deinem Hund beim Tierarztbesuch mehr Sicherheit zu geben. Eine ganz einfache Sache möchte ich euch heute ans Herz legen: Eine Flauschematte oder eine Decke!

 

Wofür ist so eine Decke gut?

Gerade für unsichere Hunde kann ein vertrauter Platz ein Segen sein, wenn alles um sie herum stressig ist.

Übungen zuhause

Zuhause kann die Decke in alle Übungen rund um den Tierarzt einbezogen werden: Auf dem Tisch sitzen, Ohren gucken lassen, Pfoten geben, auf die Seite legen… der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alle eher unüblichen Situationen könnt ihr zuhause schonmal üben – dann sind sie weniger “komisch”, was beim Tierarzt schon gut helfen kann.

Während der Übungen sollte der Hund immer entspannt bzw. in einem guten Arbeitsmodus sein, sodass er die Decke als einen guten Platz wahrnimmt. So nimmt die Decke vertraute Gerüche an und wird mit etwas Schönem in Verbindung gebracht: Training, Leckerlis, Aufmerksamkeit.

In der Praxis

In der Tierarztpraxis kann mit der Decke schon im Wartezimmer ein Platz für den Hund geschaffen werden, der somit klar begrenzt ist und außerdem vertraut ist. Hier fällt vielen Hunden das Warten etwas leichter.

Wichtig ist, dass der Hund auf seinem Platz von anderen Hunden und Menschen in Ruhe gelassen wird. Das gilt natürlich auch für Hunde, die ohne Decke im Wartezimmer warten 😉

Im Behandlungsraum kann die Decke am Untersuchungsort ausgebreitet werden – auf dem Tisch oder auf dem Boden (je nach Größe des Hundes). Hier zahlt es sich aus, eine Anti-Rutschmatte gewählt zu haben (wie z.B. von Vetbed, so eine haben wir), weil diese bei hektischen Bewegungen nicht gleich verrutscht. Das wird auch die Bereitschaft des Tierarztes erhöhen, die Decke auf seinem Tisch zuzulassen – sorgt sie für eine große Rutschpartie, wird er weniger begeistert sein 😉

Welche Decken sind geeignet?

Grundsätzlich sind dabei alle Decken geeignet, die dir und deinem Hund zusagen.

Im Optimalfall sollten folgende Eigenschaften erfüllt sein:

  1. Sie ist waschbar
    Denn nach dem Besuch beim Tierarzt sollte die Decke unbedingt in die Maschine und möglichst heiss gewaschen werden – sicher ist sicher.
  2. Sie ist rutschfest
    Beim Tierarzt ist eben trotz jeder Übung alles etwas aufregender als zuhause. Eine rutschige Decke kann da schon unangenehm werden und eher zu Verunsicherung als zu Sicherheit beitragen.
  3. Sie ist groß genug für euren Hund
    Eigentlich klar: Eine Briefmarken-große Decke für die Dogge ist wenig hilfreich 😉
    Allerdings: Eine 2×2 Meter große Decke für den Pinscher könnte ebenfalls eher unpraktisch sein…
  4. Sie lässt sich gut transportieren
    Wenn die Decke mit zum Tierarzt soll, sollte sie nicht allzu viel Raum einnehmen beim Transport – sonst lässt man sie im Zweifel ja doch zuhause. Also vielleicht nicht die super-dicke Kuschelflauschdecke nutzen….

Fazit

Für viele Hunde ist das Training auf einer flauschigen Matte eine absolute Erleichterung, wenn es dann ernst wird und der Tierarztbesuch ansteht. Sowohl im Wartezimmer als auch auf dem Behandlungstisch können durch die Decke vertraute Verhaltensmuster oft leichter abgerufen werden und positive Gefühle geweckt werden, die mit der Decke verbunden sind.

Es ist natürlich kein Wundermittel, kann aber sehr gut unterstützend wirken.

 


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Schokolade Hund

Ist Schokolade für den Hund giftig?

 

“Schokolade Hund giftig” – ein gern genommener Suchbegriff bei Google in der Oster- und Weihnachtszeit. 🙂

Und ich beantworte direkt die Frage: Ja, Schokolade enthält einen für Hunde giftigen Stoff. Dabei gilt wie immer: Die Dosis macht das Gift!

Ich zeige euch, wann Panik angebracht ist – und wann ihr entspannt die nächste Schokoladenpraline essen könnt.

 

Warum ist Schokolade giftig?

TheobrominSchokolade enthält den Stoff Theobromin, der eine sympathomimetische Wirkung hat. Das heißt: Er aktiviert den Teil der Nervensystems, der für hohen Blutdruck, hohe Herzfrequenzen und eine grundsätzliche Erhöhung des Leistungsvermögens verantwortlich ist.

Jetzt denkt ihr vielleicht: Super, das hört sich doch eher positiv an. Und ihr habt recht: Unser Körper braucht diesen Teil des Nervensystems, damit wir auf Wettkämpfen die volle Leistung bringen können oder vor einem Angreifer mit allen unseren Energiereserven fliehen können.

Jetzt kommt das große Aber: Das gilt nur in einem bestimmten Rahmen und für einen kurzen Zeitraum. Theobromin kann (in entsprechenden Dosen) jedoch zu einer Überaktivierung des sympathischen Nervensystems  führen. Außerdem braucht es viele Stunden, bis der Stoff vom Körper abgebaut werden kann, sodass der Körper über mehrere Stunden in absoluter Alarmbereitschaft verbleibt und sich völlig verausgabt. In Folge kann es dann zu Atemstillstand, Herzversagen oder stark erhöhter Temperatur kommen – das kann tödlich sein.

Wirkmechanismus von Theobromin

Theobromin wird über die Darmwand beinahe vollständig aufgenommen und erreicht seinen höchsten Blutspiegel nach 2-4 Stunden – daher sollte schnell gehandelt werden, bevor sich der giftige Stoff im Hund ausbreiten konnte!

Die Plasmahalbwertszeit ist dabei mit 18 Stunden sehr lang. Das bedeutet: Nach 18 Stunden ist die Hälfte des in den Blut abgegebenen Stoffes erst abgebaut. Dadurch haben wir eine recht lange Belastung des Körpers, wenn wir nicht schnell genug handeln.
Als Vergleich: Koffein hat eine Plasmahalbwertszeit von nur ca. 3 Stunden.

Theobromingehalte

  • Bitterschokolade hat einen Theobrominanteil von 30mg pro Gramm Schokolade. Bei einer 100g-Tafel kommen wir auf 3000mg Theobromin!!! Das kann für viele Hunde tödlich enden und auch die ganz Großen in Gefahr bringen.
  • Vollmilchschokolade hat immerhin noch 2,5mg pro Gramm aufzuweisen. Bei einer 100g-Tafel sind das bereits 250mg Theobromin – für einen Irischen Wolfshund nicht unbedingt gefährlich, für meine Hunde aber sicher schon unangenehm und für einen Prager Rattler sicher kritisch!

Die Dosis macht das Gift

Um anzugeben, wie giftig ein Stoff ist, wird der Wert LD50 herangezogen. LD50 bedeutet “Letale Dosis 50” und beschreibt die Menge eines Stoffes, die die Hälfte der Tiere (50%) tötet, wenn es verabreicht wird. Bei Theobromin schwanken die Angaben hier zwischen 100mg pro kg Körpergewicht und 500mg pro kg Körpergewicht.

Vergiftungserscheinungen können aber schon bei deutlich geringeren Dosen auftreten. Ab 20mg pro kg Körpergewicht sind Symptome möglich.

Ihr könnt ja mal für euren Hund ausrechnen, wie viel Schokolade er fressen müsste, damit die ersten Symptome auftreten (20mg/kg) und wie viel Schokolade er für eine potentiell tödliche Dosis fressen müsste (100mg/kg). So habt ihr eine ungefähre Vorstellung davon, wann es für euren Hund gefährlich wird.

 

Symptome

Ich habe oben ja schon kurz auf die Wirkung des Theobromin hingewiesen. Es aktiviert den Sympathikus – den Teil des Nervensystems, der für “Fight or Flight” (also: Flucht oder Kampf) zuständig ist.

Durch die starke Aktivierung kann es also zunächst unter anderem zu Durchfall, Unruhe, Fieber und Muskelzittern kommen.

Ein tödlicher Ausgang ist in der Regel auf Herzversagen, Atemstillstand oder erhöhte Körpertemperatur zurückzuführen.

Ist jede Schokolade “gleich giftig”?

Nein, es kommt auf den Kakaoanteil an!

Je höher der Kakaoanteil in der Schokolade, desto mehr Theobromin ist enthalten. Weiße Schokolade ist daher so gut wie unbedenklich, während die 80%-ige Zartbitterschokolade schnell gefährlich werden kann.

 

Es ist passiert: Die Schokolade ist im Hund

Ganz ehrlich: Das ist auch mir schon passier! 🙁 Leider.

Da habe ich doch mal über Nacht den Schokoteller auf dem Wohnzimmertisch gelassen. Geht normal keiner ran, auch in dieser Nacht nicht. Aber während ich dann am nächsten Tag in einer Fortbildung saß, rief mein armer (leicht panischer) Freund an: Chris hat den ganzen Teller Schokolade gefressen…

Es sei nochmal gesagt: Frisst eine Dogge eine kleine Schokopraline, wird nichts passieren. Frisst ein kleiner Chihuahua dieselbe Praline und sie ist aus Zartbitter ist dagegen Alarm angebracht.

Ab zum Tierarzt!

Da gilt es: Nicht lange fackeln und ab zum Tierarzt!

Hier werdet ihr ein Brechmittel für euren Hund bekommen, damit der Mageninhalt schnell wieder entleert wird. Wenn ihr schnell seid und euer Hund innerhalb von 1-2 Stunden beim Tierarzt behandelt werden kann, ist das in der Regel schon ausreichend.

Auch Aktivkohle kann helfen, die Stoffe im Kot zu binden, sodass nicht so viel aus dem Darm aufgenommen wird. Infusionen helfen das Blut zu verdünnen und so die Symptome abzumildern und die Ausscheidung über die Nieren zu verstärken.

 

Mein Rat

Ich würde euch empfehlen: Rechnet euch einmal aus, welche Dosen für euren Hund gefährlich werden können. Ist der Fall eindeutig (hat z.B. der Schäferhund ein Überraschungsei gegessen (ohne das Plastik natürlich 😉 ), könnt ihr vermutlich beruhigt sein.

Im Zweifel sucht aber lieber einmal zu oft den Tierarzt auf und lasst ihn über das weitere Vorgehen entscheiden!

Und: Genießt eure Schokolade! 🙂 Ich mache mir jetzt erstmal einen Kakao…

Krallen schneiden beim Hund

Krallen schneiden beim Hund – finde deine Methode

Zum Krallen schneiden beim Hund haben sicher viele Halter ihre Geschichte zu erzählen.

Das Krallen schneiden war bei uns ein großes Thema. In guter Tierarzt-Manier habe ich immer fleißig mit der Krallenschere hantiert, da fing es auch schon mal an zu bluten, aber da muss mein Hund eben durch. So dachte ich. Meeko hat das anders gesehen und fand die Prozedur irgendwann gar nicht mehr lustig – er wurde richtig böse. Und ich muss zugeben: Zurecht!

Wie viele andere Tierärzte und auch manche Tierhalter bin ich einfach viel zu grob an die Sache ran gegangen und habe nicht darauf geachtet, wie es meinem Hund dabei geht. Die Quittung habe ich bekommen: Sobald ich irgendeinen Gegenstand in der Hand hielt, durfte ich die Pfoten nicht mehr festhalten. Sofort wurden alle Gliedmaßen eingezogen und weggelaufen. Wenn das nicht ging, wurde gedroht ud abgeschnappt.

Ich habe dann versucht das Krallenschneiden neu aufzubauen – ganz kleinschrittig mit vielen Leckeres. Hat super funktioniert, aber irgendwann muss man dann ja doch schneiden. Und zack: Alle Arbeit umsonst, Hund hat wieder Panik, von vorne anfangen.
Das Spielchen haben wir dann ein paar Mal gemacht und einige Wochen reingesteckt bis ich entschieden habe: So geht es nicht, wir brauchen eine Alternative!

Kommt dir bekannt vor? 😉

Das Krallen schneiden beim Hund muss dabei gar nicht unbedingt mit der Krallenzange passieren!

 

Welche Alternativen gibt es denn überhaupt?

Zur herkömmlichen Krallenschere gibt es viele Alternativen. Da kommt es wie immer ganz auf deinen Hund an, welche Methode die beste ist, damit er entspannt bleibt.

Ich habe mal die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden zusammengestellt, mit denen die Krallen beim Hund gekürzt werden können. Da ist sicher für jeden etwas dabei 🙂

Der Dremel

Eine Möglichkeit die Krallen zu wetzen ist der Dremel. Hier gibt es Aufsätze, die gut zum Abschleifen von Hundekrallen geeignet sind (wir haben zum Beispiel so einen zylinderförmigen  benutzt).

Vorteil: Das Krallenhorn kann Stück für Stück gekürzt werden und das für viele Hunde unangenehme “Klipsen” der Krallenschere fällt dabei weg. Man hat eine gute Kontrolle über die Masse des Horns, die man abnimmt. Es geht mit ein bisschen Übung auch sehr schnell.

Nachteil: Das Vibrieren und die Geräuschkulisse sind nichts für jeden Hund. Vorsicht ist außerdem bei langen Pfotenhaaren geboten: Wenn diese sich im drehenden Kopf des Dremel verfangen, tut das weh und kann dann doch auch für ein unangenehmes Erlebnis sorgen. Der Dremel ist zudem recht teuer.

Geeignet für: Wenig geräuschempfindliche Hunde, die sich gut an die Vibration gewöhnen. Die Menschen des Hauses sollten entweder dem Geld nicht böse sein oder handwerklich engagiert, sodass der Dremel auch an anderer Stelle Verwendung findet. 🙂

Die Wetzmatte

Ähnlich wie bei Katzen, können wir auch unseren Hunden Matten aus Schleifpapier zur Verfügung stellen und ihnen beibringen auf Kommando ihre Pfoten auf der Matte zu wetzen.

Vorteil: Es ist kostengünstig und ein lustiger Trick, der viel Spaß machen kann beim Aufbau und beim Benutzen.

Nachteil: Macht der Hund eher unkontrollierte Bewegungen, kann es zu Verletzungen der Krallen kommen – hier muss beim Aufbau gut aufgepasst werden.

Geeignet für: Trickbegeisterte Hund-Halter-Teams, deren Hunde dabei nicht zu sehr aufdrehen, sondern konzentriert “arbeiten” , damit die Krallen keine Risse bekommen.

Das kann dann z.B. so aussehen wie hier bei Dog it right:

Die Krallenschere

Die Krallenschere (auch Korallenzange genannt – was sicher das korrektere Ausdruck ist 😀 ) ist sicher die am häufigsten genutzte Methode, um Krallen beim Hund zu kürzen. Tierärzte benutzen in der Regel ausschließlich diese Methode, weil sie schnell geht und effizient die Krallen kürzt.

Vorteil: Die Krallenschere ist recht kostengünstig und man bekommt sie an jeder Ecke zu kaufen. Das Prozedere geht sehr schnell.

Nachteil: Man läuft schnell Gefahr etwas zu viel Horn abzunehmen und Blut- und Nervenbahnen zu treffen. Außerdem sind die Scheren nur selten richtig scharf, sodass das Krallenhorn gequetscht wird, was viele Hunde sehr unangenehm finden.

Geeignet für: Hunde, die noch keine schlechten Erfahrungen mit der Krallenschere gemacht haben – leider ist es oft schwer Gelassenheit wieder herzustellen, wenn sich schon Panik eingestellt hat. Für Hunde, die mit dem Festhalten und längeren Manipulationen (noch) Probleme haben, ist es auch eine gute Alternative.

Feilen

Eine herkömmliche grobe Feile  ist mein persönlicher Favorit für Hunde, die schon schlechte Erfahrungen mit dem Krallen schneiden gemacht haben.

Vorteil: Es macht keine Geräusche, die Anschaffung ist sehr günstig (für kleine Hunde reicht auch eine herkömmliche Feile, die wir in der Regel eh zuhause haben). Außerdem ist die Gefahr sehr gering, dass zu tief gefeilt wird.

Nachteil: Es dauert am längsten im Vergleicht mit den anderen Methoden.

Geeignet für: Super geeignet für Hunde, die schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. Eine gute Beschäftigung für Fernsehabende: Hund neben sich legen oder setzen und bei der neuen Staffel von “Game of Thrones” gemütlich die Krallen wetzen… 🙂

 

Generelle Tipps für das Krallen kürzen

Es gibt ein paar Grundregeln, die du bei allen Hilfsmitteln beachten solltest:

  1. Wenn die Krallen sehr lang sind, kürze jede Woche nur ein kleines Stück. Die Blutgefäße und Nerven müssen sich erst wieder langsam zurückziehen. Wenn du sofort auf die gewünschte Länge kürzt, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit Blutgefäße treffen.
  2. Baue das Kürzen der Krallen langsam auf. Auch das Feilen kann vielen Hunden zunächst unheimlich sein – gerade, wenn sie schon schlechte Erfahrungen gemacht haben.
  3. Sieh das ganze als Trick: Es soll euch beiden Spaß machen – wieso auch nicht? Nur weil es notwendig ist, muss es nicht bierernst “durchgezogen” werden 😉
  4. Wenn du dir unsicher bist: Fang langsam an! Du wirst mit der Zeit sicherer werden und wissen wie viel du abnehmen kannst.
  5. Überleg es dir, ob du deinem Hund die Krallen beim Tierarzt schneiden lassen möchtest. Häufig geht es dort mit der “Hau-ruck”-Methode zur Sache und nicht selten bluten die Krallen, weil nicht sorgsam genug Scheibchen für Scheibchen mit der Korallenzange abgenommen wird. Sprich deinen Tierarzt ganz offen an: “Ich möchte sicher gehen, dass mein Hund das Krallen schneiden mit etwas angenehmem verknüpft. Können wir das gemeinsam hier in der Praxis hinbekommen? Oder wären Sie so nett mir zu erklären worauf ich zuhause achten muss?”
  6. Ein guter Anhaltspunkt, ob die Krallen zu lang sind,  ist dieser Test: Lass deinen Hund aufrecht stehen und nimm ein Blatt Papier zur Hand. Wenn du das Blatt unter die Krallen schieben kannst: Super! Wenn das nicht geht, sind die Krallen zu lang und du solltest sie ein wenig kürzen.

 

Der Mythos der abgenutzten Krallen

“Wenn das Krallen kürzen beim Hund notwendig wird, läufst du zu wenig mit deinem Hund! Krallen nutzen sich immer von alleine ab.”

Das ist ein Irrglaube. Krallen nutzen sich sehr unterschiedlich ab. Dabei kommt es auf die Beschaffenheit des Horns an und die Stellung der Zehen und das Nagelwachstum.

Außerdem ist eine Pauschalangabe darüber, wie viel ein Hund laufen muss, nicht haltbar und einfach falsch. Das Laufen auf weichen Untergründen trägt außerdem weniger Horn ab als das Laufen auf Asphalt, das vermutlich die wenigsten mit ihren Hunden bevorzugen.

Lass dich davon nicht verunsichern. Manche Hunde kommen ohne Krallenkürzungen durchs Leben, während andere regelmäßig zur Pediküre müssen.

 

Fazit –

Krallen schneiden beim Hund muss kein Stress sein

Für jeden Hund gibt es eine Methode zum Krallen schneiden, die (mit etwas Übung) ganz stressfrei über die Bühne gehen kann.

Ob dein Hund mit der Krallenzange, dem Dremel, einer Feile oder einem Schleifbrett am besten aufgehoben ist, kannst du einfach ausprobieren. Such dir den Gegenstand heraus, der dir am Erfolg versprechendsten scheint und gib deinem Hund Zeit sich an das Handling zu gewöhnen.

 


 

Wie kürzt du die Krallen deines Hundes? Welche Methoden hast du schon ausprobiert?

Schreib mir in die Kommentare 🙂


 

 

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Tierarzt

Wie das Warten beim Tierarzt für alle entspannter wird

Der Besuch beim Tierarzt fängt immer in einem Raum an: Dem Wartezimmer.

Da gibt es (fast) keine Ausnahmen: Hier müssen wir alle mit unseren Tieren durch. Und weder wir noch unsere Tiere fühlen sich dort wohl.

Vielleicht sind wir mit unserem geschwächten Hund da, der seit Tagen erbricht und nichts bei sich behält. Wir machen uns Sorgen und sind nervös, was die Untersuchung wohl ergeben wird.

Vielleicht sind wir auch nur zum Impfen da, aber der Gedanke an den zitternden Hund auf dem Behandlungstisch selbst versetzt uns schon in Unruhe.

In jedem Fall haben die meisten Halter im Wartezimmer einige Dinge gemeinsam: Sie sind eher nervös, angespannt und haben in vielen Fällen kranke Tiere bei sich.

 

DAS WARTEZIMMER SELBST ALS STRESSOR

Oft ist aber nicht einmal die Aussicht auf die Behandlung der Grund zur Nervosität, sondern das Warten auf den Termin selbst.

De Enge der Wartezimmer, die vielen nervösen Tiere, verschiedenen Tierarten, eine laute Geräuschkulisse durch die Anmeldung… da ist Aufregung beinahe vorprogrammiert.

Mit wenigen Maßnahmen können wir uns – und auch den Tieren und Menschen um uns herum – den Aufenthalt so entspannt wie möglich gestalten.

Ganz grob zusammengefasst reichen dafür vier einfache Grundregeln aus:

Tierarzt

Ausführlicher betrachtet heißt das Folgendes:

MIT EINFACHEN MASSNAHMEN VIEL BEWIRKEN

Du hast es schon in der Grafik gesehen: Es ist kein Hexenwerk auf andere Rücksicht zu nehmen und eine möglichst angenehme Atmosphäre zu schaffen! 🙂

  1. ABSTAND HALTEN – das oberste Gebot beim Tierarzt

Für mich persönlich ist das eine der wichtigsten Regeln überhaupt – egal mit welchem Haustier du beim Tierarzt bist. Es gilt bei Beutetieren wie Meerschweinchen oder Kaninchen fast noch mehr als bei unseren Hunden. Auch Katzen sind hier in ihren Boxen besonders betroffen.

Aber auch die meisten Hunde haben lieber ihre Ruhe und drehen auf oder werden sogar abwehrend, wenn sie in dieser angespannten Situation mit einem fremden Artgenossen konfrontiert werden, dem sie nicht ausweichen können.

Es macht daher immer Sinn, den größten möglichen Abstand zu den anderen Wartenden im Wartezimmer einzuhalten.

 

ABSTAND ZU ANDEREN HUNDEN

Leinenpöbler, unverträgliche Hunde, freundliche Hunde, Hunde mit ansteckenden Krankheiten, Hunde mit Schmerzen, gesunde Hunde – all diese Hunde sitzen in einem Wartezimmer. Du kannst aber nicht auf den ersten Blick sehen (und oft auch nicht auf den zweiten 😉 ) zu welcher Kategorie der fremde Hund gehört, der sich zusammen mit dir im Wartezimmer befindet.

Daher halte bitte Abstand zu allen Hunden! Lass deinen Hund nicht “mal kurz hallo sagen”, sondern führe ihn zügig und im Bogen an bereits wartenden Hunden vorbei.

 

ABSTAND ZU KATZEN

Leider gibt es immer wieder Hundebesitzer, die ihren Hunden die Katzen “zeigen” wollen, die in ihren Boxen wehrlos auf ihren Besuch beim Tierarzt warten. Als eine Sozialisierungsmaßnahme sozusagen. Davon rate ich dringend ab! Für die Katze, die sich in der Box befindet, ist die ganze Situation eh schon stressig (Tipp an die Katzenbesitzer unter euch: Die Box nicht auf dem Boden abstellen, sondern auf einem Tisch oder Stuhl). Wenn dann auch noch ein potentiell gefährliches Tier in die vermeintlich sichere Box starrt – da kann der lässigsten Katze mulmig werden!

 

ABSTAND ZU KLEINEN HAUSTIEREN

Manche Hundebesitzer wollen ihrem Hund im Wartezimmer auch gerne mal ein Nagetier von nahem zeigen – die Gelegenheit bietet sich ja nicht so oft. Auch wenn das in der Regel gut gemeint ist: Bitte unterlassen sie das unbedingt!

Die meisten kleinen Haustiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Mäuse geraten schnell in Todesangst, wenn sie von einem Tier beschnuppert werden, das sie in freier Wildbahn vermutlich einfach fressen würde.

Und selbst wenn die Tiere an Hunde im eigenen Haushalt gewöhnt sind: In der Wartezimmersituation ist der Kontakt in jedem Fall unangebracht! 🙂

 

  1. LEINE DEINEN HUND AN

Was eigentlich selbstverständlich ist, habe ich schon einige Male anders erlebt: Da werden Hunde einfach ins Wartezimmer laufen gelassen, Flexileinen werden nicht festgestellt und Besitzer werden von ihren Hunden durch das komplette Wartezimmer gezogen.

Hier ist die Regel so einfach wie simpel: Führe deinen Hund bei dir – an einer festen Leine, die du kurz genug hältst, damit dein Hund direkt bei dir laufen muss und lang genug, dass die Leine nicht unnötig auf Spannung kommt.

Versuche dabei die Leine nicht zu „gebrauchen“: Im besten Fall bringe deinen Hund ins Kommando (wie etwa „bleib“, „sitz“ oder „Fuß“). So macht dein Hund das richtige Verhalten freiwillig ohne an Grenzen zu stoßen, die in der stressigen Situation den vorhandenen Stress verstärken können. Hier ist aber jeder Hund anders: Manchen Hunden wird es auch eher helfen, wenn man sie ganz in Ruhe lässt, die Leine kurz hält und sie einfach freundlich bei sich behält. Oft helfen Kommandos allerdings, weil der Hund sie kennt – die Situation wird somit für ihn kontrollierbarer und er fühlt sich oftmals wohler.

 

  1. VERMEIDE DAS STARREN UND FIXIEREN

Im Wartezimmer ist es per Definition sehr eng und die allermeisten Hunde fühlen sich in einem voll besetzten Wartezimmer sehr unwohl.  Trotz aller Bemühungen ist es oft nicht zu vermeiden, dass Hunde dichter beieinandersitzen als es ihnen lieb wäre.

Kommen dann weitere „Unhöflichkeiten“ dazu, kann der Stress für manche Tiere zu viel werden. Dazu gehört in einem hohen Maße das „Angestarrt werden“. Noch viel mehr als beim Menschen gilt das direkte Ansehen bei Hunden als unhöflich. Stell dir mal vor, du sitzt im Wartezimmer und dein Gegenüber starrt dich ununterbrochen an. Ohne wegzusehen, ohne den Blick einfach schweifen zu lassen; er starrt dich einfach an. Unangenehm, oder? Du fragst dich vermutlich was das soll und was wohl als nächstes passiert. Genauso geht es deinem Hund.

Wenn dein Hund durch einen anderen Hund angestarrt wird, ist das für ihn eine sehr unangenehme Situation. Das bedeutet nämlich mindestens: „Du bist super interessant, ich würde gerne zu dir rüber laufen“, sehr viel öfter aber eher „Ich kann dich nicht recht einordnen, du bist mir unheimlich. Ich überlege, ob ich beschwichtigend zu dir laufen und gute Stimmung machen sollte oder doch lieber auf den Angriff als beste Verteidigung setzen…“.

Daher ist es gar nicht verwunderlich, wenn dein Hund unruhig wird, wenn er angestarrt wird. Im schlimmsten Fall wird vielleicht sogar fixiert – der ganze Körper wird steif und neigt sich in Richtung deines Hundes. Das ist niemals eine freundliche Geste, sondern kommt immer aus dem Jagd- und Aggressionsverhalten.

Ich lasse meine Hunde aus genau dem Grund nicht starren. Dann positioniere ich meine Hunde anders und lenke ihren Blick durch Kommando („schau“) oder Leckerchen von dem anderen Hund ab.
Achtet bitte darauf, euren Hund nicht Starren zu lassen!

 

  1. IM ZWEIFEL EINFACH DRAUSSEN WARTEN

Hat dein Hund viel Stress im Wartezimmer – warte doch einfach draußen und erspare ihm den ganzen Trubel. Der Erfahrung nach steigern Hunde sich ab einem gewissen Stresslevel eher in die Situation hinein, als dass sie sich daran gewöhnen – ein frommer Wunsch vieler Hundebesitzer.

Stattdessen macht es mehr Sinn die angespannten Situationen zu vermeiden: Ist das Wartezimmer zu voll, sodass dein Hund nicht mehr aufmerksam und konzentriert sein kann, warte besser draußen. Dafür haben alle Tierarztpraxen Verständnis (und wenn nicht, ist es vielleicht einfach nicht die richtige Praxis 😉 ) und sie rufen euch dann von draußen herein oder klingeln aufs Handy durch.

Das ist nicht nur für dich und deinen Hund eine Erleichterung, sondern auch für die anderen Anwesenden. Viele Hunde schaffen es nur unter Anstrengung ruhig zu bleiben und sich gut zu verhalten. Kommt dann ein weiterer nervöser Hund dazu, der es schon nicht mehr aushält und bellt, andere Hunde fixiert und nervös durch die Gegend läuft, kann es auch anderen Hunden zu viel werden. Was darauf folgt ist eine Kettenreaktion. Immer mehr Hunde werden die Schwelle des aushaltbaren Stresses überschreiten und die Stimmung schaukelt sich hoch. Das kann schon im Vorfeld vermieden werden, indem man einfach draußen wartet, wenn es zu dem Zeitpunkt noch nicht klappt ruhig im Wartezimmer zu sein.

Wenn die Praxis leer genug ist, dass ihr üben könnt: Super! Ergreift die Chance und macht es euch so gemütlich wie möglich! 🙂

 

UND NOCH EIN PAAR TIPPS OBENDRAUF

Ich bin bisher nur auf die absoluten Basics eingegangen, die du als Besitzer berücksichtigen kannst. Natürlich gibt es auch einige kleine Handgriffe, die der Tierarzt unternehmen kann, damit es seine Patienten bereits im Wartezimmer angenehmer haben. Darauf möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen.

Ich möchte dir aber sagen, dass auch du mit weiteren Kleinigkeiten noch mehr aus dem Wartezimmerbesuch herausholen kannst!

 

RUTSCHFESTE MATTE

Ich liebe rutschfeste Matten und nutze sie zum Training, zum Mitnehmen und eigentlich überall zu jeder Zeit 😀 Mein Favorit ist dabei VetBed, aber da gibt es auch tausend andere Anbieter, die sicher auch gute Matten herstellen.

Im Wartezimmer kann eine Matte deinem Hunde auf unterschiedliche Weise Sicherheit geben: Es ist ein bekanntes Element, der Boden ist nicht mehr so rutschig und sie bietet ein sichtbar abgeschlossenes Feld, auf dem er sich bewegen darf. Zuhause die Matte nach jeder Benutzung beim Tierarzt heiß waschen, damit keine Keime eingeschleppt werden!

 

TRICKSEN

Ich habe es weiter oben schon erwähnt: Ein paar Tricks und Befehle können deinem Hund die Anspannung etwas nehmen, weil er etwas vertrautes zu tun hat, bei dem er sich gut fühlt. Er wird dadurch einen Teil seiner Umwelt vergessen können, konzentriert sich und baut so Stress ab.

 

KAUEN

Beim Tricksen arbeiten wir ja in der Regel mit Leckerchen, was einen weiteren guten Effekt hat: Der Hund kaut. Beim Kauen wird Stress abgebaut, es dürfen in diesem Fall also ruhig härtere und größere Leckerli sein, damit dein Hund auch wirklich kauen muss.

Alternativ kannst du ihm auch ein Kauteil anbieten. Hier würde ich der Höflichkeit halber aber immer vorher fragen, ob einer der anderen anwesenden Hunde damit ein Problem haben könnte. Es ist nämlich mehr als fies, wenn dein Hund dann zwar ruhig gestellt ist, ein anderer durch den Geruch des tollen Futters aber erst richtig aufdreht 😉

 

FAZIT

Mit den ganz kleinen Dingen können wir viel bewirken!

Beobachte deinen Hund im Wartezimmer, nimm Rücksicht auf die anderen Anwesenden und mache deinem Hund den Aufenthalt so schön wie möglich. Du wirst sehen: Wenige Kniffe und der Arztbesuch wird für alle schöner! Denn seien wir ehrlich: Ich sitze lieber mit meinem Hund im Wartezimmer, übe ein paar Tricks, gehe nochmal frische Luft schnappen, wenn es zu viel wird als dass ich nur mit ihm kämpfe, weil er gestresst ist und wir uns gegenseitig weiter hochschaukeln. 🙂

 


Welche Maßnahmen triffst du im Wartezimmer? Oder liegt dein Hund eh nur tiefenentspannt unter dem Stuhl und schläft? 🙂 


 

Meine Vision 2016: Mehr entspannte Hunde beim Tierarzt

*peng* *Feuerwerk* – ich möchte euch noch einmal ein ganz besonders schönes neues Jahr 2016 wünschen! 🙂

Habt ihr und euer Hund Silvester denn gut überstanden? Bei uns hat alles gut geklappt. Meeko hätte beinahe verschlafen und Chris hat es trotz seiner Angst mit Tricksen, Futtersuche und ruhigen Streicheleinheiten deutlich besser verkraftet als im letzten Jahr. 🙂

Die Zeit zwischen den Jahren ist für viele von uns eine Zeit der Zielsetzungen. Eine Zeit, in der wir zurückblicken auf das vergangene Jahr und Bilanz ziehen: Was war gut? Was hat mich voran gebracht? Aus welchen Fehlern kann ich lernen?
Gleichzeitig bereiten wir uns auf das kommende Jahr vor, machen Pläne, setzen uns Ziele und lassen unsere Wünsche ganz in den Vordergrund treten.

Für mich steht in diesem Jahr ein großer Schritt an: Ich mache mich selbstständig. Was als Hobby begonnen hat, soll einen Teil meines Lebensunterhaltes bestreiten (und vielleicht irgendwann auch den ganzen – das werden wir mal sehen 😉 ).

 

Meine Pläne für die Querpfoten in 2016

Ich habe viel vor und freue mich auf die neuen Herausforderungen! 🙂 Gleichzeitig bin ich super nervös – das ist vermutlich auch ganz normal und gehört einfach dazu.

Hättet ihr mich vor drei Jahren gefragt, ob ich mich nicht selbstständig machen möchte, hätte ich noch große Augen gemacht und komisch geguckt. Vielleicht hätte ich auch einen Lachanfall bekommen 😉 Jetzt ist es aber soweit und dabei wird es einen Fokus geben auf das Thema, das alle meine Kompetenzen und Erfahrungen optimal verbindet:

[feature_box style=”1″ only_advanced=”There%20are%20no%20title%20options%20for%20the%20choosen%20style” alignment=”center”]Tierarzt-Training – Für einen entspannteren Tierarztbesuch für Hund, Halter, Arzt und Helfer[/feature_box]

Für mich ist das Thema zuerst natürlich als Hundehalter eine Herzensangelegenheit: Tierarztbesuche gehören zur Hundehaltung genauso dazu wie der Gebrauch von Kotbeuteln und dreckverschmierte Hundepfoten – die meisten lieben es nicht, man quält sich so durch, aber es führt einfach kein Weg daran vorbei.

Gleichzeitig kenne ich als Tierärztin auch die andere Seite des Behandlungstisches. Es bricht mir das Herz, wenn Tiere nicht vernünftig behandelt werden können, weil man sie vor lauter Stress und Panik nicht mehr anfassen kann. Es ist frustrierend, wenn der Halter seinem eigenen Hund nicht unter die Pfoten schauen darf und daher keine Salbe auf die Schnittwunde auftragen kann.
Und gleichzeitig bekommen wir Tierärzte in der Grundausbildung keine Anleitung dazu, wie wir mit den gestressten Tieren umgehen sollen. Daher kommt es in manchen Praxen zu schnell zu Fixationsmaßnahmen und Grobheiten, die das Tier noch weiter verängstigen. Viele panische Tiere werden nicht einmal als solche erkannt, weil sie ja “so schön mit dem Schwanz wedeln und sich freuen“.

Da ich in den letzten Jahren darüber hinaus einige Erfahrung und Wissen über das Lernverhalten unserer Hunde sammeln durfte, mag ich nicht länger warten. Ich möchte euch helfen, entspanntere Tierarztbesuche zu haben!

 

Was heißt das jetzt konkret?

Bisher in konkreter Planung sind:

[bullet_block style=”size-16″ small_icon=”11.png” width=”” alignment=”center”]

  • (meistens) wöchentliche Blogposts mit Schwerpunkt auf dem Tierarztbesuch – wichtige Themen für das entspannte Zusammensein mit dem Hund werden trotzdem nicht zu kurz kommen
  • Ein Buch zum Medical Training beim Hund – für das einfache Training zuhause – mit Spaß und Tipps und Tricks für jeden Hundetypen.
  • Seminare, in denen ich mit euch gemeinsam den Grundstein für ein gelungenes Training setze.
  • Spannende Gastbeiträge rund um den Besuch der Tierarztpraxis und das gemeinsame Leben mit eurem Hund
  • Podcast, der sich weiterhin wie geplant um spannende Perspektiven auf unsere Hunde drehen wird – vielleicht ja auch mal aus Sicht von praktisch tätigen Tierärzten? 🙂

[/bullet_block]

 

Wie, und jetzt wird alles kostenpflichtig?

[feature_box style=”1″ only_advanced=”There%20are%20no%20title%20options%20for%20the%20choosen%20style” alignment=”center”]Blogartikel und Podcast bleiben kostenfrei. Das ist so und das wird auch immer so bleiben. Punkt.[/feature_box]

Aber ich werde anfangen auch Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die kostenpflichtig sind. 🙂

 

DU kannst mir helfen!

Ich freue mich wirklich sehr auf das kommende Jahr und ganz besonders über jeden, der mich auf meiner Reise begleiten möchte! 🙂

Ich habe natürlich durch meine Erfahrungen in der Tierarztpraxis einen guten Eindruck davon, wo der Schuh bei vielen Hunden drückt. Trotzdem hilft mir jede Anmerkung, jede Erzählung von euch enorm weiter!

Erzähl mir von deinen Hunden und euren Schwierigkeiten und Erfahrungen beim Tierarzt. So kannst du aktiv mitgestalten, was ich an Themen im Blog und auch im Buch mit aufgreifen werde.

Wenn du mir eine riesige Hilfe sein möchtest (und du möchtest, dass ich dir ewig dankbar bin 😉 ), dann nimm doch bitte an meiner minikleinen Umfrage teil, in der ich in zehn kurzen Fragen ein paar Infos zu euren Problemen beim Tierarzt abfragen möchte. Die Umfrage ist anonym, ihr müsst keinen Namen angeben oder euch irgendwo anmelden.
>> Hier geht es zur Umfrage <<

Ich freue mich auf Kommentare, Feedback und Umfrageteilnehmer 🙂

Habt weiterhin einen guten Start in das neue Jahr!