Hund aus dem Tierschutz

[Blogparade Tierschutz] Ein Hund aus dem Tierschutz – Tipps für die Suche

Ich bin dem Ruf von Julia von Light it up gefolgt und leiste hiermit meinen eigenen Beitrag zu der von ihr ins Leben gerufenen Blogparade “Tierschutz” 🙂

Wenn wir auf der Suche nach einem neuen hündischen Begleiter sind, stellt sich für uns alle die gleiche Frage: Woher soll der Hund kommen?

Dabei haben wir mehrere Optionen: Züchter, Tierschutz, Privatabgaben, Vermehrer, “Ups-Wurf” von nebenan…

Von Vermehrern und “Ups-Würfen”, deren Halter man nicht gut kennt, würde ich prinzipiell abraten. Wenn es ein Welpe sein soll, sucht euch einen guten Züchter oder eine Tierschutzorganisation, die nicht nur Welpen anbieten.
Wer auf der Suche nach einem erwachsenen Hund ist (was ich sehr empfehlen kann 🙂 ), der kann bei Züchtern, im Tierschutz oder bei Privatabgaben fündig werden.

Ich habe mal ein paar Tipps zusammengefasst, um einen passenden Hund aus dem Tierschutz zu finden.

 

1. Die Auswahl der Organisation

Egal ob Ausland oder Inland: Der Tierschutzverein, von dem man seinen Hund adoptieren möchte, sollte gut ausgewählt sein. Ich finde das den wichtigsten Schritt – wer sich einen guten Verein sucht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einen passenden Hund für sich finden! 🙂

Dabei finde ich wichtig darauf zu schauen, welche Tiere der Verein anbietet, wie gut die Beschreibungen der Vermittlungstiere sind, welche sonstigen Tierschutzmaßnahmen durch den Verein getroffen werden und wie gut ihr mit euren Problemen ernst genommen und aufgeklärt werdet.

Angebot

Hier ist mir besonders ein Punkt wichtig, den man bei manchen Organisationen im Auslandstierschutz beobachten kann:
Die Altersstruktur sollte durchmischt sein! Es ist für mich absolut unseriös beinahe ausschließlich Welpen und Hunde unter einem Jahr zur Vermittlung anzubieten. Klar: Manchmal sind mehr junge Hunde dabei und manchmal weniger – und junge Hunde werden einfach besser vermittelt. Das sehe ich ein. Allerdings bin ich sehr vorsichtig, was den Handel mit Welpen angeht und es drängt sich teilweise der Verdacht auf, dass es nicht dem Zufall geschuldet ist, dass kontinuierlich Nachwuchs nachkommt…

Das betrifft natürlich nicht alle Vereine, die viele junge Hunde im Programm haben – ich rate aber dennoch zu einer gesunden Skepsis und im Zweifel zu einem anders aufgestellten Verein.

Beschreibungen der Hunde

Mir sträuben sich die Nackenhaare, wenn ich die Mitleid-heischenden Texte mancher Organisationen oder Tierheime lese. Kein Wort von möglichen Problemen, keine realistischen Einschätzungen – nur auf die Tränendrüse drücken. Von solchen Organisationen würde ich auf jeden Fall Abstand nehmen!

Ich finde wichtig, dass (so gut wie möglich) auf folgende Punkte eingegangen wird:

  • Wirken die Beschreibungen der Hunde auf euch realistisch?
  • Werden konkrete problematische Verhaltensweisen genannt?
  • Gibt es generische Textbausteine oder hat jeder Hund eine ganz individuelle Beschreibung?
  • Gibt es Informationen zu alltäglich wichtigen Dingen?
    Dazu gehören: Alleine bleiben, das Leben in der Wohnung, Straßenverkehr, öffentliche Verkehrsmittel, Jagdtrieb, Kompatibilität mit Katzen oder Kleinkindern, Verhalten gegenüber anderen Hunden.
  • Wird eine gewisse Tendenz zu Anforderungen an den adoptierenden Menschen aufgezeigt?

Sollte die Beschreibung euch zu kurz erscheinen: Ruft einfach mal an. Wenn euch am Telefon dann ausführlich Auskunft gegeben werden kann, ist das ein gutes Zeichen.

Tierschutz-Maßnahmen

Das ist ein Punkt, der hauptsächlich auf den Auslandstierschutz zutrifft. Ich bin kein Freund davon, ungeordnet Hunde nach Deutschland zu bringen – sowohl aus verhaltensmedizinischer als auch aus infektionsepidemiologischer und gesellschaftlicher Sicht.

Tierschutz sollte im besten Fall eine Änderung des Umgangs mit Tieren im jeweiligen Land anstreben – einfach alle Tiere von der Straße zu fangen kann da sogar eher das Gegenteil bewirken und hilft nicht bei der Ausbildung eines anderen ethischen Verständnisses gegenüber den Tieren.

Aber auch in deutschen Tierheimen finde ich es (hat man die Wahl) interessant zu schauen: Gibt es Training mit den Hunden? Werden Interessenten über gängige Vorurteile z.B. gegenüber sogenannten Kampfhunden aufgeklärt? Denn: Auch das ist aktiver Tierschutz!!

Aufklärung

Zum einen ist – wie schon erwähnt – die korrekte Charakter- und Verhaltensbeschreibung eines Hundes unerlässlich, der zur Vermittlung steht. Da gibt es meiner Meinung nach auch keine Ausnahmen: Der Interessent muss unbedingt über alle gezeigten Verhaltensweisen aufgeklärt werden und auch über alle Informationen, die von den Vorbesitzern vorliegen.

Und dabei meine ich nicht “wirkt unsicher” – das ist zwar nett, aber zumindest auf Nachfrage möchte ich, dass mir der Mitarbeiter das beschreiben kann: Welche Verhaltensweisen zeigt der Hund als Reaktion auf welche Situationen?

Gleichzeitig sollten die Auswirkungen einer Aufnahme mit dem Interessenten gut besprochen werden. Dabei möchten wir als Interessenten trotzdem wertgeschätzt werden – auch das dürfen wir verlangen.

 

2. Die Auswahl des Hundes

Die Auswahl des richtigen Hundes ist nicht “tierschutzspezifisch”, ich möchte aber kurz auf die wichtigsten Punkte eingehen, die geklärt sein sollten, um den passenden Begleiter auszuwählen.

  1. Soll der Hund euch täglich durch die Stadt und vielleicht sogar auf die Arbeit begleiten?
  2. Sind kleine Kinder vorhanden oder geplant?
  3. Was soll mit dem Hund unternommen werden?
  4. Ist alleine bleiben ein Muss?
  5. Lebt bereits ein anderer Hund im Haushalt oder ist das geplant?
  6. Gehören öffentliche Verkehrsmittel zur Routine?
  7. Welche Hunderassen sind im eigenen Wohnort bzw. im Mietshaus erlaubt?
  8. Sollte der Hund Hundewiesen-tauglich sein oder braucht es nicht unbedingt den Kontakt zu vielen anderen Hundehaltern?

Das ist nur mal eine Auswahl an Fragen, die man sich stellen könnte. Wenn ihr diese Antworten dann (mit evtl. noch optischen Vorlieben – aber die sollten hinten anstehen) an eine gute Organisation eures Vertrauens oder an das örtliche Tierheim weitergebt, solltet ihr bald einen passenden Begleiter finden. 🙂

Ich bin übrigens bei der viel beschrienen “Chemie“, die stimmen muss, ein wenig vorsichtig. Ja, ein Hund sollte mir nicht komplett unsympathisch sein. Aber was nutzt die tollste Chemie, wenn der Hund nicht zu mir passt? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich die Hunde, die nach meinen Vorstellungen in den Haushalt passen würden, auch immer gemocht habe. Seid hier einfach ehrlich zu euch und zu den Vermittlern.

Und im Zweifel: Besucht den möglichen Kandidaten eben ein paar Mal und schaut, ob ihr euch erwärmen könnt. Ist das gar nicht der Fall: Finger weg. Aber ich bin da ganz guter Dinge 🙂

 

Fazit

Wenn ihr bei den Vorüberlegungen darauf gekommen seid, dass ihr euch mit einem Tierschutzhund glücklich schätzen würdet (und die gibt es ja einfach in allen Facetten), dann beachtet folgendes:

Sucht euch eine gute Organisation, die

  • transparent arbeitet
  • individuelle Verhaltensbeschreibungen der Hunde bietet (ohne Tränendrüse!)
  • euch gut aufklärt und ernst nimmt
  • den Tierschutz im jeweiligen Land voranbringt (bei Auslands-Organisationen)

Und dann gebt eure Anforderungen und Wünsche weiter, die ihr an euren neuen Begleiter habt. 🙂

Und: Ihr müsst euch natürlich nicht nur für eine Organisation oder ein Tierheim entscheiden. Stellt euch ruhig breiter auf, aber eben mit offenen Augen und bewusst ausgewählt. 🙂 In diesem Sinne: Viel Erfolg bei der Suche!

 

Die anderen Teilnehmer der Blogparade

Schaut auf jeden Fall auch mal bei den anderen Teilnehmern vorbei! 🙂 Wir schreiben über ganz unterschiedliche Aspekte – da ist sicher für jeden etwas spannendes dabei:

14.03. Julia von Light it up mit einem Interview einer aktiven Tierschützerin

15.03. Tamara von The Fantastic World Of Mine – eine Auseinandersetzung mit dem für ein Foto gestorbenen Delfinbaby

16.03. Renesmee  von Realitätswunder stellt die Tierschutzorganisation “Notfellchen” vor

20.03. Sabrina von Unkonform zeigt, wie man echten von künstlichem Pelz unterscheidet

23.03. Anna von WHEN ANNA

24.03. Alina von The Little Diamonds

25.03. Tenzi von Realitätswunder

Liebster Award

Ich wurde ausgefragt! – Liebster Award

Als ich von JuBeKi zum Liebster Award nominiert wurde, musste ich kurz in mich gehen. Wie jeder “Blogger-Neuling” hört man irgendwann davon und viele Stimmen sind inzwischen ja doch eher kritisch… Aber was soll ich sagen: Ich hatte einfach Lust drauf! 🙂 Ein paar Fragen beantworten, meinen Lesern einen etwas größeren Einblick geben… Hörte sich dann doch nach einer guten Idee an. 🙂

Hier kommen also meine beantworteten Fragen.

(Und hier ist der Link zu den Antworten von Jubeki! 🙂 )

1. Welches Thema hat Dein Blog und warum hast Du gerade dieses Thema gewählt?

Mit meinem Blog möchte ich Hundehaltern helfen, ihre Hunde besser zu verstehen und entspannter durch die Hürden des Alltags zu gehen. Ich möchte mein Wissen, das ich in den letzten Jahren gesammelt habe, weitergeben! Das ist mir eine Herzensangelegenheit. 🙂

Ich kann den halben Tag über Hunde sprechen (ja, die zweite Hälfte des Tages brauche ich dann noch für meine anderen Interessen und Hirngespinste) und ich lerne wahnsinnig gerne immer weiter dazu.

Außerdem habe ich auch den Background dazu durch mein Tiermedizinstudium und meine besuchten Fortbildungen… nichts lag mir näher als das 🙂
Darum wird es in diesem Jahr auch schwerpunktmäßig um das Thema “Medical Training für den Hund” gehen – also die Frage: Was kann ich tun, damit mein Besuch beim Tierarzt so entspannt wie möglich verläuft?

 

2. Wäre für dich auch ein anderes Blog-Thema/ eine andere Richtung in Frage gekommen? Wenn ja, welche?

Also im ersten Moment nicht, das ist einfach “mein” Thema, mit dem ich gerne etwas bewegen möchte.

Aber ja, ich habe auch andere Themen, über die ich gerne schreiben würde 🙂 Vielleicht mache ich das mal in einem kunterbunten persönlichen Mischmasch-Blog 😉

Zu den Themen würde dann sicher gehören:

  • Essen:
    Ich liebe Essen! Mein Freund und ich kochen so gut wie jeden Tag frisch zusammen, meistens vegetarisch oder vegan. Das gibt mir einen tollen Ausgleich und selbst gemachtes Essen schmeckt einfach (fast) immer großartig!
  • Bücher:
    Ich lese viel und sehr gerne. Dabei reicht das Spektrum von Science Fiction über Krimis über Ratgeber, Sachbücher und Biografien… Immer das, worauf ich gerade Lust habe. Ich habe ein Monatsabo bei audible, da kommt dann auch jeden Monat ein Hörbuch dazu, das ich dann unterwegs in der Bahn höre (wenn ich nicht gerade einen Podcast auf den Ohren habe)
  • Lifestyle:
    Puh, ich bin nicht sicher, was eigentlich der Oberbegriff ist? Ein großes Thema in meinem Leben ist die Frage: Wie möchte ich leben? Was möchte ich in der Welt verändern? Was macht mich zufrieden und welchen Beitrag kann ich leisten?
    Wie können wir gemeinsam Bedingungen schaffen, in denen sich jeder so entwickeln und einbringen kann, wie er es am besten kann?
  • Reisen
    Wir reisen recht viel und lieben es sehr neue Orte kennen zu lernen und einfach unterwegs zu sein. Da wir die Hunde gerne dabei haben, beschränken sich unsere Reisen auf Mitteleuropa: Mit dem Wohnmobil durch Schweden, Ferienhaus-Hopping in Kroatien, Strandspaziergänge in Dänemark… Wir erkunden furchtbar gerne neue Orte und bewegen uns dabei am liebsten ein bisschen abseits der Touristenströme, ohne ganz im Nirgendwo zu sein. 🙂 Da hätte ich vermutlich auch ein bisschen was zu erzählen…

Ihr seht also: Ja, ich mag auch andere Themen sehr gerne und vielleicht ergibt sich da irgendwann auch nochmal etwas. Aber mein Herzensthema sind einfach die Hunde 🙂

 

3. Hast du einen Lieblingsblog den du gerne liest? Welchen?

Das finde ich wieder schwer… 😀

Ich verfolge einige Blogs, hier mal eine Auswahl (Reihenfolge ist zufällig 😉 ):

  • theminimalists.com
    Ich habe vor einiger Zeit angefangen, mein Leben zu entrümpeln – und das meine ich auf mehr Ebenen als nur auf der materiellen. Ich habe angefangen mir bewusst zu machen, was meine Prioritäten sind und was mir wirklich wichtig ist. Dabei haben mir die Minimalists einige Anregungen gegeben 🙂
  • um180grad.de
    Tolle Seite von Carina rund um Frauen, die online mit ihren Leidenschaften Geld verdienen möchten…
  • strukturgeberin.de
    Die liebe Anna hat einen tollen Blog, in dem sie regelmäßig kleine Artikel schreibt, in denen sie Probleme mit unseren Hunden beleuchtet und aufzeigt, welche Themen diese in unserem sonstigen Leben widerspiegeln.
  • eat-this.org
    Tolle Rezepte, schöne Bilder… bislang auch immer lecker gewesen 🙂
  • felis-fidelis.de
    Meine Kollegin Lisa gibt hier Tips direkt aus der Praxis – sie arbeitet als praktische Tierärztin und gibt auf ihrem Blog ihr Wissen an alle Interessierten weiter. Schaut unbedingt mal vorbei!

Und das sind laaange nicht alle… 😀 Aber ich will euch ja nicht langweilen 😉 Vielleicht dient es aber als Eindruck… 🙂

 

4. Wenn Du nur drei Dinge mit in den Urlaub nehmen dürftest, welche 3 Dinge wären das?

3 DINGE, richtig? 🙂

Also, an Nicht-Dingen würde ich schonmal die beiden Knalltüten und meinen Freund einpacken. So. Ich hoffe, wir dürfen alle “angezogen” kommen, auch wenn unsere Kleidung aus mehr als 3 Dingen besteht? 😉

Jaja, schon klar, wie die Frage gemeint war… Also, *Trommelwirbel*, hier kommt meine Liste:

  1. Smartphone
    Damit kann ich einfach alles machen: Ich kann meinen Wissenshunger befriedigen durch Podcasts, Blogfeeds und eBooks. Ich kann mich mit entfernten Lieben unterhalten und mithilfe von Google Maps meinen Weg zur nächsten interessanten Ortschaft finden. Ein absolutes Must-Have (auch wenn ich manchmal gerne den Flugzeugmodus einschalte und nicht erreichbar bin).
  2. Laptop
    Ich schreibe furchtbar gerne und viel und das in der Regel ohne Papier und Stift, sondern mit der Tastatur. Außerdem möchte ich weiter auf meinem Blog unterwegs sein, mit euch in Kontakt treten und neue Artikel schreiben… Da “brauche” ich meinen Laptop einfach 😉
  3. ???
    Irgendwie fällt mir kein weiteres Ding ein :O

Ich muss sagen, dass an “Dingen” mein Handy mit Ladegerät und Kopfhörern das einzige Must Have ist. Damit kann ich alles machen, was ich oben beschrieben habe… mehr brauche ich gar nicht 😉

 

5. Hast du schon an Blogparaden teilgenommen? Falls ja, welche hat dir am besten gefallen? Falls nein, warum nicht?

Bislang habe ich nur an einer Blogparade teilgenommen, die war sogar von JuBeKi 😉 Dabei ging es um spannende Wanderwege und ich habe einen Kulturwanderweg in Brandenburg vorgestellt. Ich bin über eine Bloggergruppe bei Facebook darauf aufmerksam geworden und habe einfach mal mitgemacht 🙂

Ansonsten kriege ich offenbar einfach nie mit, wenn es eine Blogparade gibt 😀 Vielleicht sollte ich selbst mal eine starten? 🙂

 

6. Welchen Rat hast Du für andere Blogger?

Mein Rat an andere Blogger:

Macht euer Ding! Schaut nicht so sehr links und rechts, sondern schaut darauf, dass ihr euch mit eurem Blog wohl fühlt! 🙂

Ehrlich gesagt fällt mir das immer noch oft schwer – immer wieder denke ich: “Wenn ich das so oder so machen würde, dann hätte ich sicher plötzlich 1000 Besucher jeden Tag…”. Und das mag sogar stimmen.

ABER: Ich möchte mir meinen Blog und auch meine Selbstständigkeit so aufbauen, dass ich mich damit langfristig wohl fühle und sie meinem Lifestyle-Design (ja, das ist ein Ding, schaut mal hier) entsprechen.

 

7. Was sind Deine 2 stärksten Stärken und was Deine 2 stärksten Schwächen?

Huch, die Frage wurde mir noch nicht mal in meinen bisherigen Bewerbungsgesprächen gestellt 😉

Meine 2 stärksten Stärken:

  • Neugierde
    Ich bin sehr neugierig und würde am liebsten den ganzen Tag neue Dinge lernen (und meistens lerne ich auch jeden Tag irgendwas neues 😉 ). Ich sauge Podcasts, Blogs, Wissenschaftsmagazine und Fortbildungen in mich auf und liebe es, mich mit neuen Dingen zu beschäftigen. Ich freue mich über jede Erweiterung meines Wissens – sowohl von “harten Fakten” als auch im persönlichen Wachstum.
  • Auffassungsgabe
    Ich lerne sehr schnell (was vermutlich damit zusammenhängt, dass ich einfach furchtbar gerne lerne).

Meine 2 stärksten Schwächen:

  • Selbstzweifel
    Ich bin wahnsinnig selbstkritisch und schaffe es oft noch nicht, die nötige Gelassenheit aufzubringen und Dinge einfach zu tun, einfach auszuprobieren und auf meine Fähigkeiten zu vertrauen.
  • Ängstlichkeit
    Ich habe zwar die mich lähmenden Ängste abgelegt, habe aber nach wie vor sehr oft Angst vor den Konsequenzen, wenn ich etwas Neues ausprobiere, neue Menschen treffe oder mich neuen Situationen stelle. Meine Neugierde treibt mich inzwischen trotzdem immer in neue Situationen und ich schaffe es mehr und mehr meine Ängste anzunehmen und gut mit ihnen umgehen zu können.

 

8. Wenn Du ein Buch schreiben solltest/könntest, welches Thema/welchen Titel hätte dieses Buch?

Hihi, das mache ich ja sogar gerade! 😀

Ehrlich gesagt hat es bisher nur einen Arbeitstitel: “Medical Training beim Hund – so wird der Besuch beim Tierarzt entspannter”… Aber so ähnlich wird sicher auch der endgültige Titel werden. 😉

 

9. Ist der Blog für Dich ein Hobby, oder mehr? Erkläre bitte, warum das so ist.

Ich mag die Trennung von “Hobby” und “Arbeit” nicht mehr besonders… Ich weiß aber natürlich, dass man mit einem Hobby im allgemeinen Verständnis kein Geld anstrebt, mit Arbeit aber schon.

Ich würde also sagen: Es ist Arbeit, die zu meinem Hobby dazu gehört. Zählt das?

Ja, ich möchte gerne langfristig Geld damit verdienen, meine Bücher zu verkaufen, Seminare zu geben und was sonst noch kommen mag. Trotzdem wird es immer mehr als nur Arbeit sein. Ich liebe das Schreiben hier und mache es einfach sehr, sehr gerne.

Es ist toll, immer mehr spannende Menschen kennen zu lernen und ins Gespräch zu kommen. Ich lerne unendlich viel durch euch und diesen Blog! Danke also dafür 🙂

 

10. Gibt es Dinge die Dich beim Bloggen nerven? Welche sind das und warum?

Hmm… Bislang nicht so richtig. Vielleicht kommt das noch? 😉

 

11. Welche Wünsche hast Du für Deinen Blog?

Ich wünsche mir, dass er viele Hundehalter erreicht und jeder sich ein paar Punkte heraussuchen kann, bei denen er dazu lernt. Ich wünsche mir, dass es das eine oder andere “Aha”-Erlebnis geben wird und ich dabei helfen kann, ein schöneres Miteinander zwischen Mensch und Hund zu gestalten. Davon können wir alle nur profitieren! 🙂

 

Meine Fragen für die Nominierten

  1. Welches Thema hat dein Blog und warum?
  2. Wenn du nicht über dein aktuelles Thema bloggen würdest – für welche Themen könntest du dich noch begeistern?
  3. Liest du andere Blogs? Welche sind deine 5 Lieblings-Blogs?
  4. Welche Tipps würdest du anderen Bloggern geben?
  5. Wenn du aus deinem Haushalt nur 5 Dinge behalten dürftest – welche wären das?
  6. Was ist dein Lieblingsessen?
  7. Hörst du Podcasts? Wenn ja, welche besonders gerne?
  8. Welche Eigenschaften sind dir bei anderen Menschen besonders wichtig?
  9. Was sind deine Pläne für das Jahr 2016 (,die du mit uns teilen möchtest 😉 )?
  10. Machst du alle Fotos auf deinem Blog selbst? Warum?
  11. Warum hast du dich für die vorherrschenden Farben auf deinem Blog entschieden?

 

Die nominierten Blogs für den Liebster Award

Hier findet ihr nach und nach die von mir nominierten Blogs – 11 werden es aller Voraussicht nach allerdings nicht werden 😀 Aber das macht ja nichts, es soll ja Spaß machen!

Wandern mit Hund

Euter auf der Weide und Wolfsrudel zum Anfassen

Der Kunstwanderweg Hoher Fläming ist gar nicht so langweilig, wie es klingt. Wandern mit Kunst am Rand des Weges ist toll! Ich empfehle ihn für alle Menschen, die

Ich möchte euch einladen, uns auf unserem Weg zu begleiten und in unsere Pfotenstapfer und Schuhabdrücke zu treten, wenn ihr einmal in der Gegend seid.

Dieser Beitrag ist ein Teil der Blogparade des Blogs JuBeKi, die verschiedenene Erlebniswanderwege vereint! 🙂 Vielleicht ist für die wanderwütigen Hundehalter ja auch da etwas dabei?

Eine schöne Beschreibung der Wanderung habe ich im Reiseführer “Wanderungen durch Brandenburg – 55 Touren durch die ganze Mark” gefunden. Wir haben uns nicht genau daran gehalten, aber das tun wir auch nur ganz selten.

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Unser Streckenabschnitt war etwa 16 Kilometer lang. Steigungen gab es kaum und wir sind hauptsächlich auf breiten Wald- und Feldwegen gelaufen. Mit dem Mountainbike ist der Weg auf jeden Fall auch gut zu fahren! 🙂

Wir haben an einem Wochenende im Sommer insgesamt nur zwei Menschen getroffen, es ist also trotz der Kunst am Wegesrand recht einsam!

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Schnürt die Schuhe zu!

Wandern mit Hund

Als wir unser Auto in einer Nebenstraße in Klein Glien parkten, begrüßte uns auch schon das Bellen eines Hofhundes aus den Hofmauern des nächsten Grundstückes. Die Sonne schien hell und wir sammelten unsere Hunde Meeko und Chris aus ihren Boxen. Die Wanderschuhe nochmal fest zugeknotet machten wir uns auf den Weg in Richtung Süden.

Dazu durchquerten wir Klein Glien bis zu einem zugewachsenen Parkplatz, der eigentlich nur eine Wiese werden wollte. Darauf parkte ein Trabbi, der Rost angesetzt hatte und der seine letzten Kilometer auf den Straßen Brandenburgs bereits hinter sich gelassen hat.

Wandern in BrandenburgHier beginnt ein Feldweg, auf dem die Hunde frei laufen konnten. Der Weg führte zunächst durch bewachsene Felder und dann in den Wald hinein. Hier war der Schatten angenehm kühl, zu kälteren Jahreszeiten sollte das allerdings bedacht werden!
Die Weltenkirche, die wir auf diesem Abschnitt hätten sehen sollen, haben wir wohl verpasst. 😉

Am Porzellanbaum machten wir dann die erste Pause. Ich aß mein Käsebrot auf der Bank aus Holz, die etwas vom Weg abgerückt ist. Der Rücken wendet sich dem Weg zu und der Blick geht in den Wald und zum Porzellanbaum. Den Baum hatten wir uns etwas “aufregender” vorgestellt, wir haben ihn erst gar nicht erkannt.

Nach der Pause ging es weiter über den laubigen Boden. Die Hunde schnüffelten an den Büschen und Blumen am Rand des Weges. Wir haben die Stille genossen! Niemand ist uns entegegen gekommen, kein anderer Mensch war weit und breit zu sehen!

 

In Brandenburg soll es wieder Wölfe geben…

Wandern in Brandenburg

Als ich im Wald rechts des Weges ein paar Umrisse sah, die mich an Wölfe denken ließen, wurde mir mulmig. Ich hatte mit meinem Freund noch darüber geredet, dass es hier grundsätzlich möglich wäre, auf Wölfe zu treffen. Aber es hätte mich doch sehr erstaunt, wenn sie so nah herangekommen wären.
Und doch: Die Umrisse wurden klarer! Es waren Wölfe – allerdings waren sie nicht lebendig, sondern Teil der Kunst am Wegesrand. Sie waren aus Metall und wurden von den Hunden ausgiebig beschnüffelt.

Wandern mit HundAm Stadtrand von Wiesenburg sahen wir dann unsere liebste Kunst – die Euter auf der Weide. Das Kunstwerk nennt sich “Kuieren (Spazierengehen)”. Mich haben die menschengroßen Euter mit Kuhflecken sehr berührt. Als Tierarzt bin ich mit der Haltung der meisten Kühe vertraut. Die Kuh besteht in den Köpfen mancher Landwirte und Tierärzte manchmal – bei weitem nicht bei allen – nur aus ihrem Euter. Als Kuh, die grasen, laufen, erkunden und entspannen möchte, sehen sie nur die Wenigsten. Hier sind wir daher ein wenig stehen geblieben und haben die Weide auf uns wirken lassen.

Nun mussten die Hunde ein Stück an die kurze Leine, denn der Weg führt mitten durch Wiesenburg hindurch. Wer etwas essen oder trinken möchte, wird hier sicher ein Restaurant finden.

 

Ein goldener Schuh!

Wieder am Waldrand angelangt, wartet das nächste Werk: Ein goldener Schuh, der in einem blauen Kasten baumelt. Die Bedeutung ist uns Kunstlaien trotz Beschreibung nicht ganz klar geworden. Der Künstler wollte zum Stauenen anregen – das hat er geschafft.

Der Rest des Weges führte vorbei an Findlingen – Steinen, die sich in der Eiszeit aus Skandinavien hierher bewegt haben und so groß waren, dass die Anwohner sie liegen gelassen haben.

Der Wasserfall für den Fläming” hat uns dann nochmal gefesselt. Rohre ragen aus dem Boden in Richtung Wolken. Die hohen Stahlmasten und Pumpen kann niemand bedienen. Und doch habe ich mir sofort vorgestellt, wie das Wasser aus den Rohren auf das Feld fließt. Der Aufbau wirkt so unwirklich wie die Euter auf der Weide!

Wandern mit HundNach einer kurzen Pause in der Sonne ist es nur noch ein kurzer Weg bis zu unserem Ausgangspunkt in Klein Glien. Der Weg lässt sich beliebig ausdehnen, es scheint noch einiges mehr zu entdecken zu geben! Wir kommen sicher wieder!

 


Wo wandert ihr gerne mit eurem Hund? Habt ihr Lieblingsstrecken? Ich freue mich immer über Anregungen! 🙂